Zu schön, um wahr zu sein?!

Impuls des Monats

Jetzt, wo wir wieder am Ende eines Jahres angekommen sind, stellt sich vielleicht der eine oder andere von uns die Frage: "Was war das nur wieder für ein Jahr? Was hab ich geschafft? Was hab ich vielleicht auch nicht geschafft? Was hab ich richtig gemacht und wo hab ich versagt?"

An solchen Punkten halte ich inne und lass mir Zeit. Es ist wichtig, dass ich weiß, wo ich stehe. 2009 ist ein Jahr, in dem mal wieder viel passiert ist. Nicht nur in der Welt, sondern auch in meinem Leben. Und immer wieder gerate ich auch ins Zweifeln, ob ich soweit ich das sehen kann auch alles richtig gemacht habe.

Kennst du das? Kennst du diese Fragen?

Ich möchte euch an etwas teilhaben lassen, das mir an dieser Stelle Hoffnung gibt, mich aus diesen ganzen Fragen rausreißt. Denn am Ende des Jahres stehen wir nicht nur an einem Ende, sondern auch an einem Anfang. Nein, ich meine jetzt nicht das neue Jahr 2010, das auf uns wartet, sondern ich meine der Beginn eines Lebens. Denn auch das wartet auf uns: Eine Geburt eines kleinen Babys- eines kleinen Jungen. Und seine Eltern gaben ihm den Namen Jesus.

Warum mir so ein kleines Kind Hoffnung macht? Gerade WEIL es ein kleines Kind ist. Gott wird Kind, Gott wird klein, Gott wird einer von uns.

Im letzten Monat hab ich euch einen Liedtext vorgestellt (siehe Andachtarchiv). Ich möchte nur eine kleine Stelle noch einmal in Erinnerung rufen:
"Nicht aufgrund dessen, wer ich bin,
sondern wegen dem, was Du getan hast
Nicht wegen dem was ich getan hab,
sondern aufgrund dessen, wer Du bist."

Und das meine ich: Im Blick zurück, auf mich selbst, da merke ich, dass es gar nicht darum geht, was ich tue. Es geht um den Blick auf diesen kleinen Jungen, auf den Blick nach Bethlehem, auf den Blick auf Gott selbst, denn er tat bereits alles für mich!


Ich wünsche dir eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit. Gottes Segen!