Zeit mit Gott

Impuls des Monats

Neulich stand ich im Stau. Das kommt nicht oft vor, aber es nervt mich trotzdem. Dort hat man viel Zeit für sich selbst. Zeit, die man im Verkehr verbringt ist gefühlt immer irgendwie verlorene Zeit, jedenfalls wenn man nicht etwas Produktives dabei macht, was im Auto meistens nicht geht. Im Stau umso mehr, weil die Zeit ja zusätzlich zur eigentlichen Reisedauer weg ist.
Wenn ich dann darüber nachdenke, was ich währenddessen alles machen könnte (z.B. diesen Text schreiben), drängt sich mir die Vergänglichkeit unserer irdischen Verdienste auf. Studium, Beruf, Familie, Hobbies, egal worein man sich investiert während man nicht im Stau steht: es wird von begrenzter Dauer sein.
Wie gut ist es, dass wir eine Investitionsmöglichkeit haben, die bestehen wird: die Beziehung zu Gott. Wenn man sein Leben mit ihm verbringt, verliert man keine Zeit, denn man kann sie immer für ein gutes Gebet nutzen und so die Beziehung pflegen und vertiefen. Eine Stunde mit Gott im Stau ist wertvoller als tausend ohne Gott irgendwo anders.

Gott möchte an deinem Leben teilhaben, egal was du machst. Er hat jedem eine Zeit zum Leben gegeben und freut sich, wenn du sie mit ihm verbringst. So sehr, dass er sogar seinen Sohn geopfert hat damit ihr die Zeit in Ewigkeit miteinander verbringen könnt (gibt es dann überhaupt Zeit?).