Stürmische Zeiten

Impuls des Monats

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Manch einer meint, wir leben in stürmischen Zeiten. Ob er damit alles das meint, was in den Nachrichten rauf und runter läuft, oder das was jeden persönlich treffen kann, bleibt offen. Unabhängig davon was mich so alles aus der Bahn wirft, frage ich mich was ich tun kann, wenn um mich herum alle Zeichen auf Sturm stehen.

Manchmal will ich mich dann nur zurückziehen, so ähnlich wie Noah, genügend Vorräte um die nächsten 40 Tage ohne Kontakt zur Außenwelt, in der Hoffnung, dass sich dann der Sturm gelegt hat. Denn was auch immer passiert, alles wird auch ein Ende haben. Ich muss mich nur lange genug zurückziehen, wenn ich denn darauf vorbereitet bin.

Manchmal trifft mich eine Nachricht aber unerwartet und es bleibt gar keine Zeit sich in Sicherheit zu bringen. Dann bricht bei mir Panik aus und der Einzige, der mir in diesem Sturm noch helfen kann, schläft tief und fest. Aber wenn ich dann zurückblicke auf die eine oder andere Krise, dann geht es mir wie den Jüngern, die mit Jesus im Boot waren. Hilferufe werden nicht immer so erfüllt wie ich es mir denke, auch wenn ich in der Panik denke, dass es gar keinen anderen Ausweg gibt. Es gibt immer die Möglichkeit, dass Wunder passieren können. Gott sei Dank!

Manchmal habe ich meine Panik auch im Griff und denke, mit Gott kann ich alles schaffen. Nur um dann im nächsten Moment zu realisieren, dass mir das Wasser bis zum Hals steht, und der einzige Halt, der mir bleibt, ist Jesus. So muss sich Petrus wohl auch gefühlt haben als er im Sturm das Boot verlassen hat. Zu denken man könnte die Welt retten, nur um dann festzustellen, dass der Retter der Welt ein ganz anderer ist.