Nicht von dieser Welt

Impuls des Monats

In meiner Andacht geht es diesmal um drei Verse aus dem Johannesevangelium, die mir gerade sehr am Herzen liegen:

„Ihr urteilt nach menschlichen Maßstäben; ich urteile über niemand. Wenn ich aber doch ein Urteil ausspreche, dann ist mein Urteil richtig. Denn ich handle nicht allein, sondern ´in Übereinstimmung` mit dem, der mich gesandt hat, dem Vater.“ (Joh. 8,15+16)

und

„Doch Jesus fuhr fort: »Ihr seid von ´hier` unten, ich bin von oben. Ihr seid von dieser Welt, ich bin nicht von dieser Welt.“ (Joh. 8,23)

Jesus ist nicht von dieser Welt. Das wird mir in diesem Abschnitt des Johannesevangeliums wieder deutlich. Ihm geht es nicht um seinen Ruhm, oder darum ein besonders erfülltes und sinnvolles Leben zu führen, das zu den anderen in seiner Umgebung passt. Ihm geht es allein um die Verkündigung von Gottes Wort.
So leben glaube ich nicht viele Menschen, die wir so in unserem Umfeld haben. Und ich merke gerade, wie sehr ich von dieser Art Leben entfernt bin. Wir gehen zu Schule, weil wir müssen und suchen uns dann etwas, was uns interessiert. Wenige fragen überhaupt was Gott zu ihrem Plan sagt. Und noch wenigere fragen nach Gottes Plan für ihr Leben. Manchmal stehen wir, wie in dem Bild zu dieser Andacht, vor zwei Wegen. Der eine ist unserer, der andere Gottes Weg für uns. Und manchmal merken wir das gar nicht, weil wir nicht nachfragen und innehalten.

Wie würde sich dein Leben verändern, wenn du es mal von dieser Perspektive aus angehst?
Vielleicht ändert sich nicht viel, vielleicht aber auch alles. Sicher ist nur, dass wir wenn wir uns für diesen Perspektivwechsel entscheiden, Gott viel mehr in unsere Leben lassen. Und das ist das Beste, was uns passieren kann, weil er nur das Beste für uns möchte.