Jesus der Gärtner

Impuls des Monats

Als ich im letzten Herbst meine jetzige Wohnung besichtigt habe, sagte mir mein Vermieter ganz stolz: „Im Mietpreis ist sogar eine Gartenmitbenutzung beinhaltet“. Und ich dachte mir: „Ja super, ich mit meinem großen grünen Daumen und meiner Liebe zu Krabbeltieren darf einen Garten nutzen und soll wo möglich ihn noch pflegen? Ach du Schande“. Und als wir ihn dann besichtigt haben dachte ich mir nur: „Ok, so wie der momentan aussieht kann sogar ich, die selbst Kunstblumen verwelken lassen würde, nicht mehr viel falsch machen“. Es herrschte ein wahlloses Chaos auf diesen paar Quadratmetern und der Vermieter war auch noch stolz drauf. Na gut, ich miete ja nicht den Garten sondern die Wohnung.

Und so vergingen die Monate des Winters und der Garten wurde von Tag zu Tag hässlicher!

Bis eines Tages eine Freundin zu mir sagte: „Ihr habt doch einen Garten, oder? Ich bringe heute Nachmittag mein Buch mit und wir legen uns in deinen Garten und lesen“.
Ach du Schande, in meinen Garten? Da muss ich mich ja fremdschämen, auch wenn dafür nur meine Vermieter zuständig sind und mich keine Schuld trifft.

Sie ließ sich nicht davon abbringen und kam, und wir machten uns mit einer Picknickdecke auf in den Garten. So öffnete ich das Gartentor und bin fast umgekippt vor Staunen:

Der Garten sah wunderschön aus! Überall blühten die Tulpen, die Bäume, die Büsche und was sonst noch so blühen kann. Alles war grün und ich verstand zum ersten Mal was es bedeutet einen saftigen Rasen zu haben. Aus der trostlosen grauen Verwüstung des Winters war eine bunte und Hoffnungsvolle Landschaft geworden.

Und ich glaube so ist es häufig auch bei uns. Manchmal gucken wir Teile in uns an und bemerken, dass sie ganz grau, verwüstet und trostlos sind. Und es mag für uns und vielleicht sogar für unsere Mitmenschen so aussehen, dass sie nie wieder zu retten sind und für immer im Chaos bleibe und man nie jemanden hereinlassen möchte. Aber ich kann euch eins sagen: Ich kenne einen Retter, der schon jeden Garten zuvor in anderen Herzen gerettet hat und auch deins rette kann. Er heißt Jesus Christus und klopft an dein Gartentor an um es auch in deinem Garten blühen und grünen zu lassen, sodass die Sträucher irgendwann sogar Frucht tragen können. Das einzige was du machen musst, ist ihm das Tor zu öffnen und ihn den Gärtner sein zu lassen, der in deinem Herzen sein muss. Und wenn du meinst du hättest ihn bereits eingelassen, dann feier eine Gartenparty mit ihm und überprüfe, ob es nicht doch noch eine kleine Ecke gibt wo Unkraut durchkommen kann. Und wenn du vor Verwucherung in deinem Garten nicht mehr weißt wo das Tor im Zaun eingebaut ist dann bete, denn in Jeremia 29, 13-14 gibt Gott uns den Zuspruch:

„Wenn ihr ernsthaft, mit ganzem Herzen nach mir verlangt, werde ich mich von euch finden lassen!“

Also macht euch auf und vernichtet alles Unkraut in eurem Garten und lasst Jesus den Gärtner sein!