Herzenssache

Impuls des Monats

Warum mache ich eigentlich so oft Dinge, auf die ich gar keinen Bock habe?

Mein Alltag besteht häufig aus Dingen, die ich mir selbst zur Pflicht mache, wie anderen zu helfen und überall dabei zu sein, obwohl ich doch eigentlich auch gerne mal einfach meine Ruhe hätte. Wenn ich meinen selbsternannten Pflichten der Ordnung und Hilfsbereitschaft wegen dann nachkomme, muss ich an ein Zitat meines Opas denken: „Ich darf nichts, aber soll alles.“

Immer wenn dieser Gedanke aufkommt breitet sich Frust aus: ein Leben im Zwang ohne Träume – Das kann doch nicht das Ziel sein, oder?

Meine Nachbarin zog in eine kleinere Wohnung und gab mir ein Gesangbuch von 1891, auf dessen Cover in Goldschrift folgender Vers anklingt: Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen, denn ihr wisst, dass ihr von dem Herrn als Lohn das Erbe empfangen werdet. Ihr dient dem Herrn Christus! Kol. 3, 23 & 24 

Diese Bibelstelle gibt mir neuen Halt, denn wir werden dazu aufgefordert vom Herzen zu handeln, also so, dass es uns glücklich macht, ganz ohne Zwang!

Für wen lebst & handelst du und warum?

Wollen wir uns Lob & Anerkennung bei unseren Freunden und Mitmenschen oder bei Jesus sammeln? Die Bibel lehrt uns an dieser Stelle mit unserem Handeln im Alltag allein Jesus zu dienen, denn er ist es der unsere Fehltaten vergibt und uns ein endloses Leben schenkt.

Auf der Rückseite des Gesangbuches steht etwas, dass mir einleuchtet und uns ein weiterer Zuspruch sein kann: Gott hat bis hierher geholfen. Gott wird auch weiter helfen.

Unsere Mitmenschen ermutigen uns bestenfalls dabei Gott zu dienen, aber den letztendlichen Gewinn unseres Lebens erhalten wir allein durch den Glauben an Jesus Christus, von dem wir alle abhängig sind, weil er derjenige ist, der unsere Schuld am Kreuz für immer vernichtet hat.

Herzliche Grüße!