Gott im Alltag?!

Impuls des Monats

Gott im Alltag – ein Thema, das mich momentan sehr beschäftigt. Wie begegne ich Gott während meiner Arbeit? Wie gebe ich ihm mehr Raum und auf welche Weise kann ich Menschen von ihm erzählen? Ein besonders schwieriges Thema ist da für mich der Umgang mit den kleinen und großen Problemen, die einem im Leben so vor die Füße fallen. Dafür habe ich bei einer stille Zeit vor kurzem diesen Vers gefunden: "So ist also der, der Gott gehört und ihm dient, mit Hilfe der Schrift allen Anforderungen gewachsen; er ist durch sie dafür ausgerüstet, alles zu tun, was gut und richtig ist." (2. Timotheus 3,10). Mir ist dabei mit Erschrecken aufgefallen: Ich fühle mich meinem Leben oft NICHT gewachsen und merke, wie ich schnell anklagend werde gegenüber Gott. Und darüber vergesse ich, dass er ja eigentlich auf meiner Seite steht und mir die Kraft geben will, mit Dingen fertig zu werden. Dafür muss ich mich aber auch an ihn wenden und ihm meine Probleme abgeben. Manchmal kommt mir der Gedanke, dass ich das nicht mache, weil ich es zu sehr brauche, mich über diese Probleme aufzuregen und darüber zu grübeln, ganz egal ob ich sie ändern kann oder nicht. Das bestimmt dann mein Leben und es geht mir schlecht. Ich fühle mich diesen Probleme nicht gewachsen, obwohl ich sie doch bei Gott abgeben könnte, der ihnen sehr wohl Herr werden kann und will.Natürlich gibt es viele Dinge, die uns Angst machen, vorzugsweise wenn wir sie nicht kontrollieren können. Aber da ist jemand an unserer Seite, der uns diese Sachen abnehmen will, wenn wir ihn lassen. Es reicht, sie ihm im Gebet zu geben und ich habe selbst schon oft die Erfahrung gemacht, dass sie dann vielleicht nicht sofort verschwinden, aber mein Herz sich ein ganzes Stück leichter anfühlt. Auch das Bild oben macht für mich deutlich, wie sehr wir uns befreit fühlen, wenn wir unsere Probleme an Gott abgeben. Dieses Privileg, was wir mit dem Gebet bekommen haben, rüstet uns für das aus, was uns im Leben begegnet. Denn Gott kann alle die Probleme, mit denen wir nicht klar kommen, meistern.