Geduld

Impuls des Monats

Geduld aufbringen und vertrauen können sind bedeutende Fähigkeiten im Leben - nicht nur für Christen. Da dauern z.B. in der Uni/Schule bzw. im Job wichtige Dinge viel länger als zuvor gedacht und man wartet auf wichtige Unterlagen & Ergebnisse. Oder aber man steht im Stau, wartet wie immer auf die Bahn oder sitzt irgendwo im vermeintlichen Frühling dank Schneechaos fest. Und dann ist da ja noch das zähe Abwarten nach Bewerbungen; ob für Schulen, Ausbildungsmöglichkeiten oder für den vermeintlichen Traumjob.

Abwarten und geduldig sein ist meistens ziemlich ätzend und ich selbst bin oftmals leider alles andere als geduldig. In meinem Leben ist besonders beruflich gesehen im Augenblick alles offen und ich übe mich gerade mal wieder im ungeliebten Geduld aufbringen und abwarten. Natürlich weiß ich, dass Gott einen Weg für mich bereitet hat und doch wünsche ich mir manchmal den brennenden Dornenbusch, der mich in eine bestimmte Richtung schickt.

Gerade in den letzten Tagen und Wochen höre ich egal wo ich hinkomme immer wieder das Lied „Don’t you worry child“ (Swedish House Mafia). Dort heißt es im Refrain: 

“My father said:
Don’t you worry, don’t you worry child.
See heaven’s got a plan for you.
Don’t you worry, don’t you worry now.”

„Mein Kind mach’ Dir keine Sorgen. Siehe, der Himmel hat einen Plan für Dich!“ 

Wow denke ich da jedes Mal - was für ein Zuspruch! Ich darf mir immer wieder neu bewusst machen, dass Gott einen Plan mit mir und meinem Leben hat – und darauf sollte ich vertrauen, jeden Tag! Manchmal sind wir ungeduldig und verunsichert, was Gott für uns vorgesehen hat. Aber ich glaube, wenn wir ihm unser Leben anvertraut haben, dürfen wir uns sicher sein, dass er es gut werden lässt. 

Also „sorgt euch nicht um den morgigen Tag – er wird für sich selbst sorgen.“ (Math. 6,34)