Dürrezeiten

Impuls des Monats

Quelle: https://www.pexels.com/de/suche/D%C3%BCrre/

Momentan haben wir das, was viele von uns sich eigentlich jedes Jahr wünschen: Einen Sommer, der anscheinend kein Ende hat. Temperaturen von über 30°C sind keine Seltenheit und ich glaube so viel Zeit, wie in diesem Jahr habe ich schon lange nicht mehr im Freibad verbracht. Und doch hat das Wetter auch so seine Schattenseiten: Zumindest hier in Niedersachsen hat es schon seit Wochen nicht mehr richtig geregnet, die Felder und Wiesen sind verdorrt und man rechnet mit einer großen Missernte. Für viele Landwirte  kann das katastrophale finanzielle Folgen haben. Aber auch ich merke in meinem Alltag, wie mir die Hitze zusetzt. Eigentlich müsste ich für eine Prüfung lernen, kann mich aber kaum konzentrieren und alles, was man tut, scheint bei Hitze doppelt so anstrengend. Das fällt mir vor allem deshalb auf, weil wie schon eine für Deutschland ungewöhnlich lange heiße Phase haben. Da hilft nur: Durchhalten und sich mit den Dingen auszustatten, die man braucht: Wasser und ab und zu mal eine Abkühlung.

Was aber kann man tun, wenn man eine Dürrezeit wie dieser Sommer eine ist auch in seinem Glaubensleben erlebt? Wenn man das Gefühl hat, Gott sei so unglaublich weit weg und es nicht absehbar erscheint, dass bald eine Änderung eintritt? Leider glaube ich, dass es uns allen manchmal so ergeht. Ich möchte kurz sagen, was mir in solchen Zeiten schon oft geholfen hat:
Zum einen: Dran bleiben. Genauso, wie ich sicher bin, dass es nicht ewig so heiß bleiben wird, bin ich sicher, dass jede Dürrezeit im Glauben irgendwann besser wird. Dabei ist es aber wichtig, nicht den Kontakt zu Gott zu verlieren, auch wenn schwer fällt. Es kann helfen, mit anderen Menschen zusammen zu beten und Bibel zulesen, damit neue Gedanken und Impulse angestoßen werden und man nicht immer in seinen eigenen Vorstellungen bleibt. Auch eine Zweierschaft, also ein regelmäßiger Austausch über Persönliches und den Glauben/eine Bibelstelle etc. mit einer anderen Person kann sehr gut sein. Ich glaube, was wir am meisten in diesen Zeiten brauchen, ist Gottes Gegenwart, auch wenn der Weg dahin sehr mühevoll sein kann
Zum anderen habe ich in letzter Zeit gemerkt, das es mir gut tut, neue Impulse zu bekommen, wie ich Gott immer mehr Raum in meinem Alltag geben kann. Dazu habe ich mit dem Buch: "Nach dem Amen bete weiter", von Hans Peter Royer angefangen und schon viele neue Ideen bekommen, die ich auch gleich umsetzen konnte. Manchmal brauche ich einen Perspektivwechsel und eine Veränderung in meinen eingefahrenen Verhaltensweisen, damit sich spürbar etwas an meiner Situation ändert.

Ich hoffe, dass diese zwei kurzen Tips eine Hilfe oder eine Anregung dafür sein können, wie man Dürrezeiten besser übersteht. Bis dahin wünsche ich euch noch eine tollen Sommer und denkt dran: Durchhalten und Wasser trinken.