Die Liebe Gottes

Impuls des Monats

Daran haben wir die Liebe erkannt, dass er sein Leben für uns gelassen hat; und wir sollen auch das Leben für die Brüder lassen. Wenn aber jemand dieser Welt Güter hat und sieht seinen Bruder darben und schließt sein Herz vor ihm zu, wie bleibt dann die Liebe Gottes in ihm? Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.
Daran erkennen wir, dass wir aus der Wahrheit sind, und können unser Herz vor ihm damit zum Schweigen bringen, dass, wenn uns unser Herz verdammt, Gott größer ist als unser Herz und erkennt alle Dinge.
Ihr Lieben, wenn uns unser Herz nicht verdammt, so haben wir Zuversicht zu Gott, und was wir bitten, werden wir von ihm empfangen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm wohlgefällig ist. Und das ist sein Gebot, dass wir glauben an den Namen seines Sohnes Jesus Christus und lieben uns untereinander, wie er uns das Gebot gegeben hat. Und wer seine Gebote hält, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Und daran erkennen wir, dass er in uns bleibt: an dem Geist, denn er uns gegeben hat. (1.Johannes 3,16-24)

In seinem Brief schreibt Johannes von der Liebe Gottes und wendet sich an die alle Christen. Er erzählt, wie Jesus der Welt seine Liebe zeigt, nämlich indem er für sie gestorben ist.
Johannes ruft die Welt zur Gottes- und Bruderliebe auf. Die Menschen sollen nicht mit Worten, sondern mit Taten lieben. Jeder, der im Überfluss lebt, soll dem, der weniger hat abgeben. Da denke ich an das Gleichnis vom barmherzigen Samariter, das Jesus über Nächstenliebe erzählt hat: Ein Mann wurde auf einer Reise von Räubern überfallen und halbtot am Straßenrand liegen gelassen. Ein Priester und ein Levit (Nachkommen von Levi) gingen an ihm vorbei, ohne zu helfen. Ein Mann aus Samarien (Samariter) leistete Erste Hilfe und brachte den Verletzten in eine Herberge. Er gab dem Wirt Geld und beauftragte ihn, den Kranken gesund zu pflegen.
Johannes rät den Menschen, Gottes Gebote einzuhalten, um Zuversicht zu erlangen und an den Namen seines Sohnes Jesu Christi zu glauben. Die so genannte "Goldene Regel" fasst die Zehn Gebote zusammen: "Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! (Matthäus 7,12)"