Der neue Weg

Impuls des Monats

Quelle: Hier mein Wagen 2015. Ich wurde mal aus der Bahn geworfen. Quelle: Eigenes Bild
Heute ist reisen einfach. Irgendeine Karten-App aufgerufen und das Ziel eingegeben. Schon findet man recht problemlos das Ziel.

Im Jahr 2002 bin ich 18 geworden und konnte dann Autofahren. Damals - jaja... - gab es das noch gar nicht so mit Smartphone und so. Dann bist du verkehrt irgendwo lang gefahren. Und wenn dann kein Mensch auf der Straße war, den man mal schnell fragen konnte. Manche Zielsuche war besser als Ostern, nur ohne Happy End. Und ich: Orientierung wie ne Pommes. Merke ja nicht mal, dass ich irgendwie, irgendwo schon mal gewesen bin. Zur Autofahrt in ein fremdes Gebiet gehörte immer auch ein abenteuerlicher Weg. Heute noch in der Frage vorhanden: "Und, wie war die Fahrt?" - Na, wie soll sie gewesen sein. Ins Auto, Navi an, fertig. War nicht immer so.

Das Leben zu führen ist auch so ein abenteuerliches Fahren in ein fremdes Gebiet. Nur, dass das fremde Gebiet "Zukunft" heißt. Und mit mir sind zwar Leute auf dem Weg. Ich kann fragen: Wie geht dir? Aber die Frage: "Wo kommen wir auf diesem Weg wirklich an?" kann mir auch keiner so genau sagen.

Welchen Weg hast du gewählt für deine Lebensreise? Max Giesinger singt in seinem Song "Reise": "Irgendwo, führt jede Reise hin". Jeder Weg kommt irgendwo an; jedenfalls gibt es ein Versprechen, wo der Weg ankommen soll.

Als die ersten Christen damals am Start waren mit ihrem Glauben, wurden sie "Der neue Weg genannt" - verrückt, oder? Steht in Apostelgeschichte 9, 2. Ein Glaube als "Neuer Weg". Und hier kann ich irgendwie mit andocken. Denn meine Lebensreise braucht einen Weg, den ich gehen kann.

Der "Neue Weg", der Weg des christlichen Glaubens, führt mich zu Stationen wie: "Vergeben und Verzeihen", er führt mich nicht in die Irre, sondern durch alles hindurch. Auch wenn dieser Weg ganz schön eng werden kann. Aber ein enger Weg ist immer noch keine Sackgasse.


Manchmal wird man auch aus der Bahn geworfen. Nur mit Mühe findet man wieder auf die Spur. Der "Neue Weg" nimmt auch sowas mit. Der Weg mit Jesus ist immer schon Teil meiner Geschichte. Ist schon Teil des Weges, den ich bisher gegangen oder gestolpert bin.


Der Schriftsteller Leo Tolstoi hat es in diesen Spruch gepackt: "Liebe deine Geschichte, sie ist der Weg, den Gott mit dir gegangen ist."


Ich wünsche Dir einen guten Weg und hoffe, dass du weiter Mut hast, den "Neuen Weg", den Weg mit Jesus zu gehen. Und selbst aus der Bahn geworfen - Jesus bleibt mit dir!