Dazu stehen... aber wie?!

Impuls des Monats

Kennst du das? Du hast ein Gespräch mit mehreren Freunden, in dem es um den Glauben geht. In der Schule, auf der Arbeit, im Verein, vielleicht sogar im Konfi-Unterricht. Es läuft darauf hinaus, dass alle der Meinung sind: Glauben ist altmodisch, konservativ, spießig, nur was für Omis, die Sonntags Morgens eh nichts besseres zu tun haben, als früh aufzustehen und in die Kirche zu gehen. Auf jeden Fall nichts für Jugendliche! Alle sind dieser Meinung? Nein. Du eigentlich nicht. Du weißt, dass der Glaube an den einen Gott dein Leben positiv verändert hat, dass du ihn nie mehr missen willst, weil es wunderbar ist, eine persönliche Beziehung zum Schöpfer dieses gesamten Universums zu haben.

Du glaubst, dass dieser Gott an deiner Seite steht, dass er dich lieb hat, und das bis in alle Ewigkeit. Du denkst nicht, dass Gott altmodisch, konservativ, spießig und nur was für Omis ist, weil du selber erfahren hast, wie aktuell und real Gott ist!

Und trotzdem weichst du bei solchen unangenehmen Gesprächen lieber aus. Weil es einfacher ist. Weil du dann nicht blöd angemacht werden kannst.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich Gott irgendwann einfach nicht mehr aus meinem Leben ausklammern konnte, dass ich auch bei unangenehmen Gespröchen und Themen auf jeden Fall zu ihm stehen wollte. Vorher ging das sehr gut: Immer, wenn ich mit meinen Freunden zusammen war, konnte ich meine Glauben ausklammern, ignorieren, und somit Konfrontationen aus dem Weg gehen. Als ich dann endlich " plötzlich " offen zu meinem Glauben stehen konnte, konnten meine Freunde diesen plötzlichen Sinneswandel nicht begreifen, sie konnten nicht verstehen, wieso ich manches nicht mehr so machen wollte, wie ich das vorher vielleicht gemacht habe, sie konnten nicht verstehen, wieso mein Glaube das wichtigste in meinem Leben geworden ist so plötzlich.. Ich kann es ihnen nicht übel nehmen. Ich hätte sie an meiner Entwicklung teilhaben lassen sollen, sie nicht irgendwann einfach vor vollendete Tatsachen stellen sollen. Dann hätten sie wenigstens die Chance gehabt, mich zu verstehen. Aber weil ich sie mit meinem Glauben letztendlich so überfallen habe, konnten sie das eben nicht verstehen. Und meine beste Freundin habe ich dadurch verloren.

Im ersten Petrusbrief 3, 15 steht: "Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt." (Monatsspruch April)

Habe Mut, zu deinem Glauben zu stehen. Auch wenn nicht alle Menschen um dich herum dich gleich verstehen werden, gib ihnen die Chance dazu! Denn vielleicht können sie mit deiner Hilfe ja auch Jesus als ihren besten Freund kennen lernen!

Ich wünsche euch von Herzen den Mut dazu, von eurem Leben mit Jesus offen und ehrlich zu erzählen!