Alltag - So ein gruseliges Wort

Impuls des Monats

Kaum ist der Dreck von Silvester weggeräumt, die guten Vorsätze wieder in die Schublade für nächstes Silvester eingepackt und das Geschirr wieder sauber, schon fängt der Alltag an.

Alltag… gemeines Wort… da stecken nämlich die Worte "alle" und "Tage" drin. Immer und immer wieder der gleiche Kram. Immer die gleichen Tätigkeiten, immer wieder der gleiche Ablauf.

Whuuuaaa……

Ich denke da immer daran, was so zum Alltag gehört.

Mir fällt dann so ein: Geschirrspüler ausräumen = Alltag; Wäsche waschen = Alltag; morgens aufstehen = Alltag

Andererseits kannst du bestimmen, wie dein Alltag sein soll, wie du ihn füllst und welche Wellen dein Alltag auf andere Alltage schlagen kann. Fülle deinen Alltag mit Gott.

Wenn du deinen Alltag mit Gott füllst, deinen Alltag als Christ lebst, dann ist dein Alltag gar nicht mehr so öde.

Klar… vor allem für jüngere Jugendliche hört sich "Alltag mit Gott füllen" immer so an, wie morgens pünktlich beten, sonntags fleißig in die Kirche, usw. Aber das sind ja nur ein paar Sachen, wie du manche Leute ihren Tag mit Gott füllen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie du deinen Alltag mit Gott füllen kannst.

Hauskreise, Singabende, einfach mal Gutes für andere Menschen tun und so viel mehr, kannst du gemeinsam mit Gott machen.

Ein Leben mit Gott ist alles andere als langweilig, aber man muß den Schritt wagen, Gott aus der Sonntagskirche zu befreien und ihn einfach mal zu sich nach Hause einzuladen oder ihn mit auf die Straße zu nehmen.

Lade ihn in deinen Tag ein und er wird da sein.

Wenn du Gott in deinen Alltag läßt, wirst du merken, daß Alltag kein "jeden Tag" mehr ist, sondern sich zu "diesen Tag" und ein anderer Tag sich zu einem "ganz neuen diesen Tag" wandelt. Kein Tag mit Gott ist der gleiche. Mit Gott erlebst du Neues, siehst du Neues und fühlst du Neues - du bist etwas Neues!

Alle Sachen, die dich an deinem alten Alltag gestört haben, schiebt Gott weg oder geht mit dir gemeinsam durch. Und dort, wo du dich in deinem Alltag verloren gefühlt hast, dort reicht er dir die Hand und führt dich.

Und nur eines mußt du dafür machen:

Lade Gott in deinen Tag ein.