Absolute Ehrlichkeit

Impuls des Monats

Ich habe kürzlich ein Buch gelesen, indem es darum geht: Der Autor möchte ein Jahr lang nur die Wahrheit sagen, keinerlei Notlügen oder Halbwahrheiten aussprechen. („Mal ganz ehrlich“ von Phil Callaway).
Irgendwo steht, dass man zehn andere Lügen braucht um eine Lüge aufrechtzuerhalten.


Beim Lesen habe ich oft stillgehalten und gedacht: Oh krass, was wäre wenn wir alle das machen würden? Was wäre, wenn ich jeden Tag ehrlich(er) wäre gegenüber meinem Arbeitgeber und meinen Kollegen, Freunden, meiner Familie? Und vor allem was wäre, wenn ich jeden Tag absolut ehrlich zu Gott wäre, Ihn anklage und anschreie, wenn mir danach ist und ich Dinge nicht verstehe.

In 2. Korinther 8,21 steht:
“Denn wir sehen darauf, daß es redlich zugehe nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.““
Wenn ich vor Gott beginne absolut ehrlich zu sein, werde ich auch den Mut finden es vor (Mit-)Menschen zu tun? Wenn ich in der Gegenwart Gottes verstehe, dass Er mir die Wahrheit sagen möchte, weil Er mich liebt, kann ich es dann wagen aus (Nächsten-)Liebe heraus zu meinem Umfeld absolut ehrlich zu sein!?


Ganz ehrlich (darum geht es ja): Das finde ich ganz schön krass, aber ich möchte versuchen mich darauf einzulassen, vielleicht sogar über ein Jahr hinaus ;-). (Auch wenn das heißt, dass ich ungewollt Menschen vor den Kopf stoße. Doch ich glaube, das ist es wert, wenn ich dafür mehr von der Beziehung zu Gott und den Menschen habe.)


Ich möchte Dich einladen ehrlich zu sein. Ehrlich zu Gott. Ehrlich zu Deinem Umfeld. Aber vor allem auch: ehrlich zu Dir selbst.